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Der Fasching 2017 findet vom
11.11.2016
- 28.02.2017 statt.

 

Impressum

Fasching

Als Fasching wird die ausführliche Feier vor Beginn der christlichen Fastenzeit beschrieben. Für den Begriff Fasching existieren dabei zahlreiche Synonyme. In der Umgangssprache ist der Fasching auch als fünfte Jahreszeit bekannt. Je nach Region unterscheidet sich die Anzahl und Größe der Faschingsfeierlichkeiten.

Termin des Faschings 2017

Der Fasching beginnt am Freitag, den 11.11.2016

Die Weiberfastnacht 2017 ist am Donnerstag, den 23. Februar

Rosenmontag 2017 ist am Montag, den 27. Februar

Der Fasching 2017 endet am am Faschingsdienstag, den 28. Februar

Das Besondere am Fasching ist, dass er je nach Jahr unterschiedlich lang ist. Das liegt daran, dass der offizielle Beginn meist auf den 6. Januar festgelegt ist. Da das Osterfest allerdings zu unterschiedlichen Terminen gefeiert wird, ergeben sich für die Länge des Faschings Unterschiede. Der frühestmögliche Termin für einen Aschermittwoch ist der 4. Februar – in diesem Fall dauert der Fasching weniger als einen Monat an. Der letzte mögliche Termin ist der 10. März. Im Jahr 2017 fällt der Aschermittwoch auf den 1. März, entsprechend steht ein recht langer Fasching an.

Synonyme des Begriffs Fasching

Nicht überall in Deutschland wird der Fasching gleich gefeiert und nicht überall heißt die Festivität gleich. So gibt es zahlreiche Synonyme wie Karneval oder Fasnacht. Ebenfalls geläufig sind die Begriffe Fasnet, Fastlovend und Fasteleer. Die Verwendung dieser Begriffe ist abhängig von der Region. Fasching wird vielfach als Überbegriff für die Feierlichkeiten in den verschiedenen Gegenden verwendet. Auch in der offiziellen Sprache hat sich der Begriff Fasching durchgesetzt. Von ähnlich großer Bedeutung ist sonst nur der Begriff Karneval. Dieser wird allerdings meist weniger für die gesamte Zeit des Faschings verwendet, sondern insbesondere für den Höhepunkt des Fests mit den großen Umzügen.

Geschichte des Faschings

Der Fasching hat eine lange, allerdings auch sehr umstrittene Geschichte. Es herrscht dabei in der Forschung Uneinigkeit darüber, ob die heute umgangssprachliche fünfte Jahreszeit ihre Ursprünge im Altertum oder im Mittelalter hat. So wurden schon im Altertum in zahlreichen verschiedenen Kulturen, hauptsächlich im Mittelmeerraum, Feste gefeiert, die dem heutigen Faschingsfest nahekommen. Involviert waren auch damals bereits Masken, Tänze und Verkleidungen. Unklar ist jedoch, ob diese Feste der Römer, Griechen und Ägypter in einem direkten Zusammenhang zum heutigen Fasching stehen, da sie unter anderem an anderen Daten stattfanden. Die Ursprünge der heutigen Fasnacht werden deshalb eher im Mittelalter gesehen. Erste Erwähnungen dieses Begriffs gab es im 12. Jahrhundert, häufiger wurden Synonyme des Begriffs Faschings ab dem 16. Jahrhundert erwähnt. Im 17. Jahrhundert gab es in einigen deutschen Städten, darunter etwa Köln, sogar Verbote des Festes.

Verbreitung des Faschings

Durch die Reformation geriet der Fasching etwas in Vergessenheit und wird deshalb heute auch in vielen Ländern nicht mehr gefeiert. Erhalten ist der Fasching nur noch in Mitteleuropa sowie in ausgewählten Provinzen in Kanada (Quebec) und den USA (New Orleans). In vielen europäischen Ländern, etwa in Großbritannien, spielt der Fasching ebenfalls kaum eine Rolle. Generell ist das Fest stark mit dem Katholizismus verbunden. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Fasching in allen katholischen Ländern gefeiert wird.

Eine wichtige Rolle spielt der Fasching teilweise allerdings in Südamerika, dort besonders in Brasilien. Auch in Afrika wird der Fasching in einigen Ländern gefeiert. In Osteuropa spielt der Fasching in Teilen Polens eine Rolle. Im orthodoxen Glaubensraum wird ein zum Fasching verwandtes Fest gefeiert. Auch in Indien gibt es an ausgewählten Orten Karnevalsumzüge.

Verlauf des Faschings

Der Fasching oder Karneval verläuft je nach Region unterschiedlich. Ursprünglich gilt der Dreikönigstag, der 6. Januar, als Starttag für den Karneval. Vielfach gilt heute aber auch der 11. November als Starttag für den Karneval. Hier beginnen die Feierlichkeiten um 11:11 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Den vorzeitigen Beginn des Faschings feiert man allerdings keineswegs überall in Deutschland. In der Karnevalshochburg Mainz beginnt der Fasching beispielsweise generell meist im Januar, während der Startschuss in Köln bereits am 11. November fällt. Der vorzeitige Beginn hat sich mittlerweile eher als ein zweiter, kleiner Fasching, etabliert. Der Höhepunkt des Faschings wird gewöhnlich mit der sogenannten Weiberfastnacht erreicht. An diesem Donnerstag beginnen die großen Feierlichkeiten, die meist über das gesamte Wochenende andauern. Wichtige andere Tage im Rahmen des Faschings sind entsprechend der Nelkensamstag, der Tulpensonntag, der Rosenmontag und der Fastnachtsdienstag. Besonders wichtig ist der Rosenmontag, an dem meist die großen Umzüge stattfinden. Diese Karnevalsumzüge kann man in vielen deutschen Städten beobachten. Die größten Umzüge gibt es gewöhnlich in Düsseldorf, Köln und Mainz. Der Karneval endet am Fastnachtsdienstag um 23:59 Uhr. Ab dem Aschermittwoch beginnt dann die feierfreie Fastenzeit.

Brauchtum während des Faschings

Der Fasching ist von vielen verschiedenen Bräuchen bestimmt. Die Festlichkeiten werden beispielsweise kulinarisch dadurch bestimmt, dass viel in fett gebackenes Gebäck – etwa Krapfen – serviert werden. Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen spielen in der Ernährung während des Faschings eine wichtige Rolle. Die meisten Menschen verbinden mit Fasching vermeintlich die verschiedenen bekannten Rufe. Zu diesen gehört etwa „Helau“ oder „Alaaf“. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Rufe, die während der Faschingsprozessionen gerufen werden. Selbstverständlich gehört es auch zum Brauchtum des Faschings, sich zu verkleiden. So spielen besondere Gewänder beim Fasching eine entscheidende Rolle, um zu zeigen, dass man das Fest feiert. Besonders zum Höhepunkt des Faschings sind Verkleidungen besonders wichtig. Zu den Bräuchen des Faschings zählen darüber hinaus zweifelsohne auch die Umzüge, die in Deutschland in enorm großem Rahmen gefeiert werden. Hier werden verschiedene Elemente des Faschings verbunden. Bei allen Umzügen müssen die Teilnehmer beispielsweise verkleidet sein. Der Fasching hat in Deutschland auch durch die politischen und gesellschaftlichen Ausläufe der Umzüge Bedeutung. So werden im Rahmen der Umzüge vielfach auch gesellschaftliche Missstände an den Pranger gestellt oder politische Entscheidungen kritisiert.


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